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Das Gebäude, in dem heute das Stadtarchiv untergebracht ist, wurde von 1598 bis 1600 durch die Stadtwerkmeister Hans Brielmayer und Georg Merath als reichsstädtische Kanzlei errichtet. Sie war Amtssitz des Stadtschreibers.
Mit ihren Hausteinfassaden, dem schönen Portal und dem prunkvollen Stadtwappen (1612) im Giebel zählt die „Alte Kanzlei“ zu den schönsten Renaissancegebäuden im Bodenseeraum. Das repräsentative Äußere zeugt vom Selbstbewusstsein der Reichsstadt Überlingen.
Nachdem Überlingen 1802/3 Teil des Großherzogtums Baden gewordenmwar, ging das Gebäude 1822 in Privatbesitz über. 1893 wurde die Kanzlei von der Großherzoglichen Staatsverwaltung erworben und an die Stadt vermietet. 1913 zog das Stadtarchiv in die restaurierten Räume ein.
Heute ist das Stadtarchiv Dokumentations- und Forschungszentrum zur Geschichte der Stadt Überlingen, des Überlinger Spitals und des Linzgaus. Wichtige Unterlagen wie Urkunden, Akten und Protokolle sowie Sammlungen verschiedener Art (Fotos, Zeitungen, Flugblätter, Plakate, Karten und Pläne) sind hier verwahrt.
Hinweis: Die Räume des Archivs sind nur für Fachbesucher zugänglich.
Das Stadtarchiv Überlingen zählt zu den großen und überregional herausragenden Archiven im Bodenseeraum. Es verwahrt die Überlieferung der ehemaligen Reichsstadt mit ihrem bedeutenden Spital und einem großen relativ geschlossenen Territorium, das sich bis vor die Tore von Pfullendorf und Stockach erstreckte.
Von Brand- und Kriegszerstörungen verschont, verfügt Überlingen über eine hervorragende Überlieferung, die bis in das 12. Jahrhundert zurück reicht. Die Akten des 19. und 20. Jahrhunderts sind nahezu vollständig erhalten und dokumentieren die Entwicklung Überlingens zur Kurstadt und einem der wichtigsten touristischen Zentren am See. Zahlreiche Sammlungen vervollständigen die Bestände.